Manuelle Lymphdrainage in Ammersbek

Bei uns in der Praxis – Physio zu den Tannen

Manuelle Lymphdrainage – in unserer Praxis in Ammersbek

Die Manuelle Lymphdrainage in unserer Physiotherapie Praxis in Ammersbek ist eine sanfte, individuell angepasste Einzelbehandlung, die sich an Ihren aktuellen Beschwerden und Ihrem persönlichen Befund orientiert.

Zu Beginn verschafft sich Ihre Therapeutin bzw. Ihr Therapeut einen Überblick über die betroffenen Körperregionen und den aktuellen Zustand des Gewebes. Die Behandlung erfolgt mit ruhigen, rhythmischen und Handgriffen, die speziell darauf ausgerichtet sind, den Lymphabfluss zu unterstützen.

Dabei wird stets darauf geachtet, Druck und Intensität an Ihre Empfindlichkeit anzupassen. Die Manuelle Lymphdrainage unterscheidet sich deutlich von einer klassischen Massage und wird als eher leicht und entspannend empfunden.

Je nach Situation kann die Behandlung durch ergänzende Maßnahmen wie gezielte Bewegungen oder Hinweise zum Verhalten im Alltag unterstützt werden. Ziel ist es, Sie im Umgang mit den betroffenen Körperregionen zu begleiten und Ihre Selbstwahrnehmung zu verbessern.

Allgemeine Informationen

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Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlungsform zur Beeinflussung des Lymphsystems. Sie wird vor allem eingesetzt, wenn der Abtransport von Gewebsflüssigkeit beeinträchtigt ist.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • primäre und sekundäre Lymphödeme

  • Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen

  • Ödeme nach Tumorbehandlungen

  • Schwellungszustände bei orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen

Die Behandlung erfolgt mit sanften, rhythmischen Grifftechniken, die den Lymphfluss anregen und das Gewebe entlasten sollen. Dabei steht eine ruhige und gleichmäßige Durchführung im Vordergrund.

Für die Manuelle Lymphdrainage sind drei unterschiedliche Behandlungszeiten vorgesehen:

  • MLD 30 – 30 Minuten

  • MLD 45 – 45 Minuten

  • MLD 60 – 60 Minuten

Welche Behandlungsdauer sinnvoll ist, richtet sich nach dem Befund, der betroffenen Körperregion und der individuellen Situation des Patienten.

Die Manuelle Lymphdrainage ist in der Regel Teil eines umfassenden physiotherapeutischen Behandlungskonzepts und kann – je nach Verordnung – auch mit weiteren Maßnahmen kombiniert werden.

Das sagen unsere Patienten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Manueller Lymphdrainage und einer Massage?

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine sehr sanfte, rhythmische Behandlung, die gezielt auf das Lymphsystem wirkt. Eine klassische Massage arbeitet dagegen stärker auf die Muskulatur und wird mit mehr Druck ausgeführt.

Warum ist die Manuelle Lymphdrainage so sanft?

Das Lymphsystem reagiert empfindlich auf Druck. Deshalb werden bei der MLD leichte, langsame Grifftechniken eingesetzt, um den Lymphabfluss zu unterstützen, ohne das Gewebe zu reizen.

Wofür wird die Manuelle Lymphdrainage eingesetzt?

Die MLD wird vor allem bei Schwellungen (Ödemen) eingesetzt, zum Beispiel nach Operationen, Verletzungen oder bei Erkrankungen des Lymphsystems.

Warum gibt es unterschiedliche Behandlungszeiten (MLD 30, 45, 60)?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Ausprägung der Schwellung und der betroffenen Körperregion. Größere oder mehrere Regionen benötigen in der Regel mehr Zeit.

Was sollte ich nach einer Manuellen Lymphdrainage beachten?

Nach der Behandlung kann es sinnvoll sein, sich etwas Ruhe zu gönnen und ausreichend zu trinken. Ihr Therapeut gibt Ihnen bei Bedarf individuelle Hinweise.

Kann ich selbst etwas tun, um die Behandlung zu unterstützen?

Ja, angepasste Bewegung, das Einhalten empfohlener Verhaltensweisen und ggf. das Tragen verordneter Hilfsmittel können die Therapie unterstützen.

Ist Bewegung nach der Lymphdrainage sinnvoll?

Ja, leichte Bewegung kann den Lymphfluss unterstützen. Wichtig ist, die Bewegung an Ihre individuelle Belastbarkeit anzupassen.

Wie oft sollte eine Manuelle Lymphdrainage durchgeführt werden?

Die Häufigkeit richtet sich nach dem ärztlichen Befund und der individuellen Situation. Ihr Therapeut passt die Behandlung entsprechend an.

Was sind absolute Kontraindikationen?

Bei absoluten Kontraindikationen darf keine Manuelle Lymphdrainage durchgeführt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • akute Entzündungen

  • akute Infektionen mit Fieber

  • akute Thrombosen

  • nicht abgeklärte, akute Herzinsuffizienz

  • bösartige Tumorerkrankungen ohne ärztliche Freigabe

Was sind relative Kontraindikationen?

Bei relativen Kontraindikationen ist eine MLD nur nach ärztlicher Abklärung möglich oder muss besonders angepasst werden. Dazu zählen zum Beispiel:

  • chronische Herzinsuffizienz

  • arterielle Durchblutungsstörungen

  • ausgeprägte Schilddrüsenerkrankungen

  • Hauterkrankungen im Behandlungsbereich

In diesen Fällen wird individuell entschieden, ob und wie die Behandlung durchgeführt werden kann.

Was erwartet mich bei meinem ersten Termin?

Zu Beginn Ihres ersten Termins nimmt sich Ihre Therapeutin bzw. Ihr Therapeut Zeit, um Ihre Beschwerden, Ziele und Ihren aktuellen Gesundheitszustand kennenzulernen. Anschließend erfolgt eine physiotherapeutische Befundaufnahme, auf deren Grundlage die Behandlung individuell auf Sie abgestimmt wird. Dabei werden die nächsten Schritte verständlich erklärt.

Muss ich etwas zum Termin mitbringen?

Bei Terminabsprache bekommen Sie von uns eine Behandlungsvereinbarung, Datenschutzaufklärung und Befundaufnahmebogen mit. Zu Ihrem ersten Termin nehmen Sie diese Unterlagen mit. Gerade der Befundaufnahmebogen hilft unseren Therapeuten schon im Vorfeldes sich auf Sie bestmöglich einzustellen. Bitte bringen Sie zusätzlich ein Handtuch mit. Zudem ist bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können hilfreich. Falls vorhanden, bringen Sie relevante Unterlagen wie ärztliche Befunde, Berichte oder eine Verordnung mit. So können wir Ihre Behandlung bestmöglich auf Ihre Situation abstimmen.

Wie läuft eine physiotherapeutische Behandlung grundsätzlich ab?

Im Allgemeinem startet es immer mit einer Befundaufnahmebogen (Ist-Zustand) anhand derer die Therapeuten die Behandlung und die Maßnahmen (aktiv/passiv) auswählen. Die Behandlung wird individuell an Ihre Beschwerden, Ihre Belastbarkeit und Ihren Alltag angepasst. Ziel ist es, Bewegungen zu unterstützen, Funktionen zu verbessern und Ihnen Orientierung im Umgang mit Ihrem Körper zu geben.

Was passiert, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen sagen Sie diesen bitte frühzeitig ab (24 Stunden innerhalb unserer Öffnungszeiten). So können wir den Termin anderweitig vergeben und gemeinsam einen neuen Termin vereinbaren.

Was kann ich selbst tun, um den Behandlungserfolg zu unterstützen?

Ein wichtiger Bestandteil der Physiotherapie ist Ihre aktive Mitarbeit. Dazu gehören regelmäßige Bewegung im Alltag, das Umsetzen besprochener Übungen und ein bewusster Umgang mit Belastungen. Kleine Veränderungen im Alltag können oft einen großen Beitrag zur Unterstützung der Behandlung leisten.

Kann Physiotherapie auch ohne ärztliche Verordnung stattfinden?

Ja, Physiotherapie kann in bestimmten Fällen auch ohne ärztliche Verordnung als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrer individuellen Situation und wird im persönlichen Gespräch geklärt.

Was ist, wenn mir eine Übung Schmerzen bereitet?

Bitte sprechen Sie Ihre Therapeutin bzw. Ihren Therapeuten jederzeit an, wenn eine Übung unangenehm ist oder Schmerzen verursacht. Die Behandlung wird daraufhin angepasst. Rückmeldungen sind wichtig, damit die Therapie sicher und auf Sie abgestimmt bleibt.

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